Gedenktag 1. März in Hannover: Erinnerung an die Deportation der Sinti und Roma

Mit einem Gedenktag am 1. März erinnern die Menschen in Hannover an die Deportation der niedersächsischen Sinti und Roma vor mehr als 70 Jahren.

Allein aus Hannover sind mit einem Sonderzug über 100 Kinder, Frauen und Männer in den sicheren Tod geschickt worden. In der Nacht vom 2. auf den 3. März 1943 wurden den Angaben zufolge die Sinti und Roma aus Niedersachsen in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Eine halbe Million Sinti und Roma zählten zu den oft vergessenen Opfern der NS-Verbrechen. Die Sinti kämpfen bis heute um die Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen und gegen eine fortdauernde Diskriminierung.